FinOps für AI: Wie wir AI-Kosten unter Kontrolle bekommen

Eine neue Kostendimension mit alten Mustern

Ein einzelnes Beispiel hat in der Branche für Aufsehen gesorgt: Ein AI-Berater berichtete dem Nachrichtenportal Axios, dass einer seiner Kunden innerhalb eines einzigen Monats rund eine halbe Milliarde Dollar verbrauchte, weil auf den AI-Lizenzen der Mitarbeiter keine Nutzungslimits gesetzt waren. Der Fall klingt extrem, und in dieser Größenordnung ist er die Ausnahme. Das zugrunde liegende Muster ist es nicht. In kleinerem Maßstab erleben es viele Unternehmen gerade: Eine Rechnung springt von wenigen hundert auf mehrere tausend Euro im Monat, ohne dass im System ein Alarm anschlägt oder erkennbar ist, welcher Dienst oder welcher Nutzer den Anstieg verursacht hat.

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