FinOps für AI: Wie wir AI-Kosten unter Kontrolle bekommen

Eine neue Kostendimension mit alten Mustern

Ein einzelnes Beispiel hat in der Branche für Aufsehen gesorgt: Ein AI-Berater berichtete dem Nachrichtenportal Axios, dass einer seiner Kunden innerhalb eines einzigen Monats rund eine halbe Milliarde Dollar verbrauchte, weil auf den AI-Lizenzen der Mitarbeiter keine Nutzungslimits gesetzt waren. Der Fall klingt extrem, und in dieser Größenordnung ist er die Ausnahme. Das zugrunde liegende Muster ist es nicht. In kleinerem Maßstab erleben es viele Unternehmen gerade: Eine Rechnung springt von wenigen hundert auf mehrere tausend Euro im Monat, ohne dass im System ein Alarm anschlägt oder erkennbar ist, welcher Dienst oder welcher Nutzer den Anstieg verursacht hat.

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Capability Model für die Gastronomie: Struktur schaffen, Potenziale heben

Die digitale Lücke schließen. Warum die Gastronomie jetzt umdenken muss

Die Digitalisierung hat Branchen von der Industrie bis zum Einzelhandel tiefgreifend verändert. Die Gastronomie jedoch blieb lange Zeit außen vor. Komplexe Betriebsabläufe, knappe Margen und ein hoher Anteil von manueller Tätigkeiten führten dazu, dass die digitale Transformation oft aufgeschoben wurde oder sich auf einzelne Bereiche wie Kassensysteme oder Reservierungsplattformen beschränkte. Doch inzwischen führt kein Weg mehr daran vorbei. Angesichts von steigenden Kosten, wachsendem Wettbewerbsdruck und anhaltendem Personalmangel wird deutlich, dass auch gastronomische Betriebe ihre internen Prozesse neu überdenken müssen. Eine ganzheitliche Sichtweise wird dabei immer wichtiger. Insbesondere im Kontext der Enterprise Architecture, also der strukturierten Abbildung von Geschäfts- und IT-Fähigkeiten. Was in Konzernen längst Standard ist, wird nun auch für Gastronomiebetriebe relevant. Ein systematischer Überblick über Abläufe, Verantwortlichkeiten und digitale Potenziale.

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