Ein einzelnes Beispiel hat in der Branche für Aufsehen gesorgt: Ein AI-Berater berichtete dem Nachrichtenportal Axios, dass einer seiner Kunden innerhalb eines einzigen Monats rund eine halbe Milliarde Dollar verbrauchte, weil auf den AI-Lizenzen der Mitarbeiter keine Nutzungslimits gesetzt waren. Der Fall klingt extrem, und in dieser Größenordnung ist er die Ausnahme. Das zugrunde liegende Muster ist es nicht. In kleinerem Maßstab erleben es viele Unternehmen gerade: Eine Rechnung springt von wenigen hundert auf mehrere tausend Euro im Monat, ohne dass im System ein Alarm anschlägt oder erkennbar ist, welcher Dienst oder welcher Nutzer den Anstieg verursacht hat.
Weiterlesen →
Im Cloudumfeld entstehen Kosten nicht zufällig, sondern als Ergebnis konkreter Architekturentscheidungen und Betriebsprozesse. FinOps setzt an dieser Stelle an und verbindet betriebswirtschaftliche Steuerung mit operativer Transparenz. Ziel ist, dass Fachbereiche, IT und Finanzbereich auf einer gemeinsamen Datengrundlage über Cloudausgaben entscheiden können.
Eine zentrale Voraussetzung für diese Transparenz ist ein geeignetes Monitoring. Es liefert die Signale, mit denen sich Kostenentwicklung, Stabilität und Nutzererlebnis bewerten lassen. Moderne Monitoringsysteme arbeiten im Kern mit drei Arten von Daten, nämlich Logs, Metriken und Traces. In diesem Beitrag steht das Logging im Vordergrund, da Protokolldaten einerseits wichtige Einblicke in das Verhalten von Anwendungen ermöglichen und andererseits schnell zu einem erheblichen Kostentreiber im Monitoring werden.
Weiterlesen →